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Dell Latitude E6520
Freizeit - Computer
Samstag, den 07. Januar 2012 um 10:03 Uhr

6520_dellSeit nun mehr 3 Wochen habe ich mein neues Schätzchen, den Dell Latitude E6520.

Im Folgenden berichte ich kurz über die Erfahrungen die ich bisher mit diesem Notebook, welches mich in meinem künftigen Lebensabschnitt begleiten soll, gemacht habe.

 

Hier erstmal die Kerndaten:

  • CPU: Intel Core i5-2520M (2,5 Ghz Grundtakt)
  • RAM: 8 GB DDR3-1333 SDRAM
  • Grafik: Intel HD 3000 (in CPU integriert) + NVIDIA NVS 4200M
  • HDD: 750 GB, 7200 U/Min (aus meinem alten Laptop)
  • Display: Full HD
  • LAN: Gigabit LAN
  • WLAN: A/G/N
  • Optisches Laufwerk: DVD Brenner
  • Akku: 9 Zellen, 97 Wh

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Um das Fazit direkt vorweg zu nehmen: Ich bin bisher sehr sehr zufrieden.

Fangen wir mal beim Gehäuse an: Während mein vorheriges Notebook, der Vostro 1510, also Business-Einstiegsklasse von viel auf Kunststoff gesetzt hat, ist der Latitude extrem stabil gebaut. Die Scharniere sind aus Metall und alles sitzt fest und fühlt sich sehr wertig an. Diese hochwertige Verarbeitung macht sich auch im Gewicht bemerkbar (ca. 3 KG), was für manche vielleicht ein Kritikpunkt sein kann.

6520_metalldeckel

6520_scharnier

 

 

 

 

 

Tastatur & Maus

6520_tastaturDie Tastatur ist wirklich super. Sie ist spritzwassergeschützt und in vier Beleuchtungsstufen illuminierbar, was im Dunklen trotz 10-Finger-System manchmal doch ganz hilfreich sein kann. Im Gegensatz zum Vostro 1510 sind nun auch die Seite hoch/Seite runter Tasten ohne FN-Taste ganz einfach direkt neben den Pfeiltasten positioniert - so soll es sein. Zusätzlich wurde ein Num-Pad angebracht, was für einige Anwender sicherlich auch sehr schön ist. Desweiteren gibt es eine Taste zum direkten Aufruf des Taschenrechners, 3 Tasten zur Multimediasteuerung und 3 Tasten zur Lautstärkesteuerung. Das Schreibgefühl ist super angenehm, die Tasten haben einen ausgezeichneten Druckpunkt und sind jeweils so abgesetzt, 6520_tastaturbeleuchtungdass Tippfehler deutlich minimiert werden. Wirklich hervorragend. Als Maus gibt es sowohl ein Touchpad welches auch Multitouchgesten versteht und mit 2 Tasten ausgestattet ist, als auch einen Trackstick mit 3 Tasten. Auch bei diesen findet sich keinerlei Grund zur Kritik.

 

 

Anschlüsse / Schnittstellen

6520_portsDer Latitude E6520 bietet 3 USB 2.0 Ports, womit wir schon beim letzten irgendwie feststellbaren Manko des Rechners wären - USB 3.0 wäre schon nett gewesen. Aber wenn man ehrlich ist, ist das auch eher ein nice-to-have, wirklich sinnvoll nutzbar ist USB 3.0 momentan eh kaum. (und im Zweifel kann man es z.B. über ExpressCard nachrüsten) Desweiteren: VGA (im Gegensatz zum Vostro auch festschraubbar), HDMI, Ethernet, Firewire, eSATA und ein Headsetanschluss (Kopfhöhrer und Mikro kombiniert). Zusätzlich wartet der Latitude mit einem SD-Cardreader, einem Smartcard-Reader, Bluetooth 3.0, einem ExpressCard54-Slot und einem Port für eine Docking-Station auf. Das optische Laufwerk kann auch durch andere Module (Akku, Festplatte, ..) ersetzt werden.

Display

Kommen wir zu einem weiteren Highlight des Notebooks, dem Display. Es bietet eine FullHD-Auflösung. Bisher dachte ich, dass das für ein 15 Zoll Notebook ziemlich übertrieben ist, und evt sogar zu einer zu kleinen Darstellung führt. Als ich erste Exemplare mit FullHD-Display gesehen habe wurde mir jedoch klar, dass dies zumindest für meine Augen, nicht der Fall ist. Im Gegenteil bietet die Auflösung die Möglichkeit 2 Fenster parallel nebeneinander zu öffnen und so die Produktivität deutlich zu erhöhen. Abgesehen von der Auflösung punktet das, natürlich matte, Display mit einer wahnsinnigen maximalen Helligkeit, die auch unter schlechten Lichtverhältnissen gutes Arbeiten ermöglicht, einem guten Kontrast und einen guten Farbwiedergabe. Auch die Blickwinkelstabilität ist sowohl horizontal als auch vertikal sehr überzeugend.

Akkulaufzeit

6520_akkuStatt dem normalen 6-Zellen Akku habe ich den 9-Zellen Akku mit 97 Wh geordert. Dieser liefert bei minimaler Displayhelligkeit eine Arbeitszeit von ca. 8 Stunden. Bei normaler Nutzung sind es dann immer noch ca. 6 Stunden, für so ein leistungsstarkes Gerät ein sehr guter Wert. Kehrseite der Medaille ist, dass der 9-Zellen Akku hinten etwas aus dem Laptop hinaussteht - mich störts jedoch nicht. 

 

Lautstärke und Wärmeentwicklung

Im Gegensatz zu meinem immer röhrenden Vostro 1510 ist der Latitude E6520 eigentlich immer schön leise und wird nicht mehr als lauwarm. Gerade wenn man mal einen Film geguckt hat, hat das Lüftergeräusch früher schon sehr genervt, schön dass dies nun der Vergangenheit angehört.

Rechen- und Spielepower

6520_cpuDie Intel i5-CPU (Sandy Bridge) ist sehr effizient und liefert mit 4 virtuellen Kernen und dynamischer Übertaktung massig Rechenpower. Dank automatischer Grafikumschaltung (Optimus) wird je nach Beanspruchung entweder der interne Intel Grafikchip oder der NVIDIA Grafikchip für mehr Leistung (z.B. bei Spielen oder Photoshop) verwendet. Ja, ich habe trotz schlechter Vorerfahrungen NVIDIA eine zweite Chance gegeben, und hoffe einfach dass dieser Grafikchip nicht aus einer fehlerhaften Reihe stammt und ständig kaputt geht - im Internet habe ich bisher jedenfalls noch keine Klagen gehört - also toi toi toi ;). Das führt dazu, dass der Akku wenn möglich geschont wird, die volle Power jedoch zur Verfügung steht wenn sie benötigt wird. Einschränkend muss man natürlich sagen, dass der Latitude kein Gamer-Notebook sondern ein Business-Notebook ist, und somit selbst der eingeabute NVIDIA Chip natürlich ein Business-Chip ist und eigentlich nicht für die modernsten Spiele ausgelegt ist. Mein neues Anno 2070 kann ich aber immerhin auf niedrigen Einstellungen mit 15-20 FPS, zumindest für meine Augen relativ flüssig, spielen. Fürs gelegentliche Spielen mit nicht zu hohen Ansprüchen also auch durchaus geeignet.

Sonstiges

Das Notebook bietet weiterhin einen Fingerprintreader, eine eingebaute HD-Webcam mit Stereo-Mikrofon. Die Webcam und das Mikro konnte ich bisher leider nicht testen.

Fazit:

Wie gesagt, ich bin sehr zufrieden. Ich habe wieder 3 Jahre Garantie, bei der wenn mal etwas ist, der Techniker direkt am nächsten Werktag bei mir auf der Matte steht und das Ding direkt vor Ort repariert. Die Beschleunigung im Gegensatz zu früher ist enorm und das obwohl ich das Betriebssystem nicht neu installiert habe. Einen weiteren großen Leistungsschub wird es geben, wenn ich, sobald die Preise weiter gefallen sind, eine SSD einbaue und das Betriebssystem darauf neuinstalliere. Wenn es soweit ist berichte ich wieder. Bisher auf jeden Fall Stiftung Romytest Gold-Award-verdächtig.

 

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