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| Freizeit - Urlaube & Ausflüge |
| Sonntag, den 07. August 2011 um 08:52 Uhr |
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Nachdem der Urlaub in Freiburg im Juni ja leider ein verfrühtes Ende genommen hat, wollte ich den Urlaub natürlich gerne fortsetzen. Wie ein Wink des Schicksals kam es einem dann vor, als ich in Outlook einen Tweet entdeckt habe der mich auf ZUMO aufmerksam gemacht hat. ZUMO steht für ZUkunftsMObilität und ist eine Art Modellprojekt von einer ökologischereren Art von Tourismus im Schwarzwald. Da das Projekt von diversen Seiten massiv gefördert wird war der Preis unschlagbar gut. Für knapp 300 Euro pro Person erhält man:
Die SchwarzwaldCard die noch weitere Vergünstigungen bringt kann zu einem reduzierten Preis mitbestellt werden. Insgesamt ein durchaus gutes Konzept wie ich finde. Was jedoch schade ist, ist dass nach Aussage von EGT die Tankstelle in Triberg nach Ablauf der ZuMo-Aktion wieder von 100% Biogas auf 5% Biogas umgestellt werden soll. (100% Biogas koste angeblich das Doppelte) Es bleibt zu hoffen dass dieses Angebot auch nach dem Aktionszeitraum weitergeführt wird - natürlich zu einem ähnlich guten Preis ;-) Es wäre übrigens auch möglich gewesen ein Elektroauto, und statt einer Ferienwohnung eine Pension oder ein Hotel zu nehmen. Weitere Infos zu ZuMo auf: http://www.schwarzwald-tourismus.info/zumo http://www.zumo-schwarzwald.de/ Und nun ein kleiner Fotobericht vom Urlaub: Tag 1 - Samstag Ganz früh am Morgen fahren wir mit dem EC eine wunderschöne Strecke am Rhein entlang. In Karlsruhe heißt es einmal umsteigen bevor wir dann nach ca. 7 Stunden Fahrt in Triberg von den Vermietern unserer Ferienwohnung, der Familie Walter, herzlich empfangen und nach Schonach gebracht wurden.
Die Ferienwohnung war groß, sauber, ordentlich und es wurde an viele Details gedacht. Uns hat es absolut an nichts gefehlt. Unsere Vermieter waren sehr sehr nett und ganz besonders toll war der Brötchenlieferdienst der uns (fast) jeden morgen frische Brötchen an die Tür gehangen hat. Nachdem wir kurz unsere Sachen ausgepackt hatten ging es zur Touristeninfo in Schonach wo uns unser Erdgas-Auto übergeben wurde. Wir hatten die Auswahl zwischen einem Opel Zafira und einem VW Touran. Letztlich haben wir uns für den Touran entschieden. Der Touran hatte 150 PS, ein Automatikgetriebe, verbraucht ca. 5kg Erdgas (CNG) pro 100km und hat damit eine Reichweite von knapp 400km plus ca 200km durch die Benzinreserve. Da wir die allerersten Gäste waren die das ZuMo-Angebot genutzt haben war auch ein Kamera-Team vom SWR anwesend das uns bei unserer ersten Tour mit dem Auto durch Schonach gefilmt hat. Nachdem alle technischen Finessen des an KITT erinnernden Autos zusammen mit einem freundlichen VW-Vertreter getestet wurden (so kann der Touran z.B. automatisch rückwärts einparken und ich konnte die Musik von meinem Handy direkt via Bluetooth auf das Autoradio streamen), haben wir zu Fuß ein wenig die Umgebung erkundet, waren einkaufen und haben eine leckere selbstgemachte Pizza, mit dem vorzüglich schmeckenden Herzlich-Willkommen-Wein der Familie Walter auf unserer kleinen Terasse genossen.
Anschließend waren wir noch bei einem Fest des Musikvereins des 4000-Seelen Dorfs: DSDS - Das Supertalent der Schonacher ^^ Dabei haben im Stil der bekannten Supertalent-Sendungen Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus Schonach gesungen, artistische Darstellungen geboten und sonstige Aufführungen gemacht. Gewonnen hat am Ende ein Junge der mit seinem Diabolo eine wirklich beeindruckende Performance geboten hat.
Tag 2 - Sonntag Am Sonntag waren wir an der Automatentankstelle in Triberg erstmals Biogas tanken, was aber problemlos funktioniert hat. Wir hatten eine Tankkarte mit der wir dort zu jeder Zeit und vollkommen kostenlos tanken konnten. Zur Sicherheit haben wir auch den Benzintank nochmal etwas aufgetankt, da teilweise die ersten Sekunden / Minuten beim Start des Autos nicht Erdgas sondern normales Super benutzt wird oder werden muss. Vollgetankt machten wir uns auf den Weg zu den Triberger Wasserfällen, dessen Besuch für uns ebenfalls kostenlos war. Die Triberger Wasserfälle gehören mit einer Gesamtfallhöhe von ca. 163 Metern (die sich auf mehrere Stufen aufteilt) zu den höchsten Deutschlands und boten einen beeindruckenden Anblick.
Es folgte eine kleine Wanderung durch Triberg:
In der Region ist man übrigens spezialisiert auf Uhren im Allgemeinen und Kuckucksuhrem im Speziellen. So steht dort z.B. auch die größte Kuckucksuhr der Welt.
Dort gab es ebenfalls den traditionellen Bollenhut aus Gutach:
Noch einmal Schaukeln, dann gabs Mittagessen, ganz kurz eine Impression der Musikkapelle und danach haben wir den Sonntagnachmittag mit Minigolf und Eisessen verbracht.
Am Abend haben wir uns dann mit David in Freiburg getroffen. Eigentlich wollten wir in den vegetarischen Imbiss Gaya, der aber wie wir dann erfahren mussten leider schon nicht mehr existent ist. Daher sind wir dann auf das afghanische Restaurant kucci ausgewichen. Dort gab es leckeres Essen (ich hatte "Lagma" - Nudeln mit Auberginen, Zucchini, Karotten, Champignons, Hackfleischbällchen auf einer Quarkcreme) und gemütliche Sitzkissen die wir aber auf Grund des tollen Wetters dann doch nicht genutzt haben.
Tag 3 - Montag Am dritten Tag haben wir den größten Freizeitpark Deutschlands, den Europapark in Rust besucht. Wie man gut sieht bin ich meistens ordentlich nass geworden, aber dank des tollen Wetters war immer alles schnell getrocknet.
Eine coole Show in der spanischen Arena: (und Sir Dreesen)
Fjord Rafting, Enzian Express und Wiener Wellenreiter:
Atlantica SuperSplash mit 4g und 80 km/h:
Blue Fire Megacoaster (Mitte) mit 100 km/h und Looping, da war aber nur P0lly drin.^^ Und rechts sind die Babyentchen zu sehen.
Fluch der Kassandra (links) und Abenteuer Atlantis (rechts)
Kilometerweit duftende Flammkuchen, gebacken in einem echten Holzofen, und die Rückfahrt:
Tag 4 - Dienstag Am Dienstag folgte dann kurz nach dem Einkaufen in Triberg ein kleiner Schock: Die orange-farbene Motor-Warnleuchte leuchtete. Und das bei einem Auto dass vor 4 Wochen bei VW vom Band gelaufen ist und seitdem erst ca. 500 km gefahren wurde. Ich hab direkt in der Betriebsanleitung nachgeschaut, da stand "Katalysator defekt, bitte zur nächsten Werkstatt begeben". Wir hatten natürlich keine Ahnung wo die nächste Werkstatt ist und wie dringend das jetzt war, denn gemerkt hatte man eigentlich nichts. Da auf unserem Autoschlüssel jedoch eine tolle VIP-Service-Telefonnummer stand hab ich da mal gleich angerufen und wurde direkt mit dem Notfall-Technik-Team verbunden. Dort wurde mir geraten die Werkstatt in, Überraschung, Schonach, aufzusuchen. Und zwar in der Sommerbergstraße. (Unsere Ferienwohnung war in der Winterbergstraße, und einen Tag zuvor hatte uns das Navi irrtürlich schon zur Sommerberg- anstatt zur Winterbergstraße geführt^^) Dort angekommen teilte man uns mit dass dort täglich VWs mit dieser Leuchte auftauchen würden, und das häufig nicht wirklich was kaputt sei. Nunja, nachdem das Fehlerprotokoll ausgelesen war, war klar: Etwas mit dem Turbolader ist nicht in Ordnung. Das wurde sich dann noch ein paar Stündchen angeschaut, was aber nicht weiter tragisch war da es eh super heiß war und wir den Tag eh nur im Freibad in Schonach verbringen wollten und keine größere Tour geplant hatten. Glück im Unglück. Nach ein paar Stunden haben wir das Auto dann zurückbekommen, es wurde zwar nix repariert aber die Leuchte wurde wieder deaktiviert ;-). Es wurde uns mitgeteilt, dass es sein könne dass das Auto manchmal nicht volle Leistung bringen könne, man sonst aber bedenkenlos weiterfahren könne. Bei ein zwei Situationen haben wir dies tatsächlich auch bemerken können, ansonsten fuhr sich der VW jedoch wunderbar. Gerade die technischen Extras haben mir richtig Spaß gemacht. Aber auch vom Fahrgefühl war es wirklich ein sehr angenehmes Fahren, da hat man sich auch als sonst sehr wenig Auto fahrender Flachland-Münsterländer schnell an die scharfen Kurven im Schwarzwald gewöhnt. Trotzdem ein leicht peinlicher Start für VW. Für die nächsten ZuMo-Gäste wird unser Auto aber komplett ausgetauscht. Nun aber das Freibad... anstatt der einfachen Wegbeschreibung der Autowerkstatt zu folgen hatte ich natürlich die grandiose Idee die Adresse im Internet zu suchen und dann in mein Handynavi einzugeben. Es hat uns auch erfolgreich ca. 100 Meter an das Freibad herangeführt, nur leider auch zig Meter Höhenlage zu hoch und ohne einen gangbaren Weg zum Schwimmbad. Daher mussten wir wieder komplett umkehren und nochmal 2km länger laufen - eine kleine unfreiwillige Wanderung also, bei der man aber wenigstens die schöne Landschaft genießen konnte.
Das Naturfreibad war mir persönlich etwas zu sehr Natur. Das Lieblingswasserspielzeug der Kinder war nämlich der Kescher, mit dem fleißig Frösche und Lurche aus dem Wasser gefangen wurden... Besonders begeistert war ich von den aufgeregt den Vätern vorgetragenen Meldungen à la "Papa, da ist mir eine Armee von Fröschen entlaufen". Aber die Sonne war schön ;-) Tag 5 - Mittwoch Am Mittwoch machten wir uns auf die 100km lange Strecke ins französische Nachbarörtchen Colmar. Mit den vielen bunten Häusern eine wirklich schnuckelige Stadt, jedoch fast schon etwas zu touristisch..
Klein Venedig:
Das Wappentier des Elsass der Storch und die Freiheitsstatue von Colmar:
Tag 6 - Donnerstag Am Donnerstag sind wir am Morgen direkt zur Therme Vita Classica ins ca. 70 km entfernte Bad Krozingen gefahren.
Anschließend sind wir noch zum Tierpark Mundenhof gefahren. Besonders schön war dort dass die Tiere zumeist sehr viel Platz hatten und überhaupt nicht menschenscheu waren.
Am Abend waren wir dann noch in Freiburg zum Abendessen mit meinem Onkel und meiner Tante und haben uns anschließend noch eine Eisschokolade bei Sonnenuntergang gegönnt:
Tag 7 - Freitag Am Freitag war das Wetter dann nicht mehr ganz so toll, daher konnte man bei unserer Tour auf den Feldberg, den mit über 1400 Metern höchsten Berg BaWüs nicht viel mehr erkennen als weiße Nebelschwaden. Dafür konnte man sich im ebenfalls dort angesiedelten Haus der Natur einen 3D-Film ansehen der einen dann doch noch entschädigt hat. Danach ging es noch weiter zum 15km entfernten Titisee , auf dem wir eine, dank SchwarzwaldCard für uns kostenlose, Bootsfahrt mitgemacht haben. Anschließend habe ich mir in einem Cafe am See noch eine echte Schwarzwälder-Kirsch-Torte gegönnt.
Tag 8 - Samstag (Rückfahrt) Leider viel zu früh ging es aus einem wundervollen Urlaub wieder zurück Richtung verregnetes Münsterland. |

Kommentare
Werd ich auch ma hinjuckeln!!
Thx für die netten Bilder
Gruß
Tim
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